
ERFOLGSGESCHICHTEN
Schweizer Industrie &
globale Gesundheit
Innovation fördern. Märkte erschliessen. Standort stärken. Konkrete Beispiele, wie internationale Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften Schweizer Innovationen mit globaler Wirkung ermöglichen.
Innovation durch globale Partnerschaften
Mit Coartem Baby entwickelte Novartis gemeinsam mit der in Genf ansässigen Product Development Partnership Medicines for Malaria Venture (MMV) die weltweit erste speziell für Neugeborene und junge Säuglinge entwickelte Malariatherapie. Die Entwicklung erfolgte im internationalen PAMAfrica-Konsortium, mitfinanziert von EDCTP und Sida. Die klinische Studie wurde an mehreren Standorten in Afrika durchgeführt, unter Beteiligung des Swiss TPH und des Ifakara Health Institute in Tansania.


Das internationale Genf
als Katalysator
Die Zusammenarbeit von Roche mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der Präqualifikation von Diagnostika ebnet den Weg für deren Beschaffung über den Globalen Fonds und andere internationale Programme. So fanden beispielsweise HIV-Diagnostika aus der Schweiz weltweit Eingang in nationale Gesundheitsprogramme und verbesserten den Zugang zu einer zuverlässigen Diagnose für Millionen von Menschen.
Schweizer Materialtechnologie mit globaler Wirkung
Das in der Schweiz ansässige Unternehmen Vestergaard entwickelt innovative Technologien zur Malariaprävention. Mit PermaNet Dual hat Vestergaard ein Moskitonetz der neuesten Generation entwickelt, das mit zwei Wirkstoffen gezielt gegen zunehmende Insektizidresistenzen wirkt. Nach einer Empfehlung der WHO wurde die Technologie gemeinsam mit dem Globalen Fonds skaliert, um den Zugang in Malaria-Endemiegebieten zu verbessern.


Chancen für Unternehmen
jeder Grösse
Auch Schweizer KMU profitieren von globalen Partnerschaften: Gemeinsam mit der Genfer Concept Foundation und UNFPA arbeitet Ferring Pharmaceuticals (Saint-Prex) daran, lebensbedrohliche Blutungen nach der Geburt zu verhindern; ein Beispiel, wie internationale Kooperationen Schweizer Innovationen den Weg in globale Gesundheitsprogramme ebnen.
Vom Schweizer Start-up zur
globalen Innovation
Das Basler Start-up MOMM Diagnostics entwickelt innovative Diagnostik für Schwangerschaftskomplikationen, die insbesondere in Ländern mit niedrigen Einkommen dazu beitragen kann, Müttersterblichkeit zu reduzieren. Unterstützt wird das Unternehmen durch das Schweizer Innovationsökosystem mit Innosuisse, Venture Kick und einem weltweit führenden Life-Science-Netzwerk.


Globale Gesundheit geht
über Pharma hinaus
Syngenta (Basel) entwickelt innovative Wirkstoffe und Insektizide zur Bekämpfung krankheitsübertragender Insekten. Die Produkte werden weltweit in Programmen zur Prävention von Malaria und anderen vektorübertragenen Krankheiten eingesetzt. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung krankheitsübertragender Mücken.
ZAHLEN & FAKTEN
15
Schweizer Unternehmen mit Produkten für globale Gesundheit
(z.B. Malaria, Tuberkulose, Antibiotikaresistenzen und Müttergesundheit)
Quelle: SING Sekretariat interne Analyse (erhältlich auf Anfrage)
30%
NGOs zur Produktentwicklung für globale Gesundheit sind in Genf - ein einzigartiges Schweizer Ökosystem
Quelle: PDP Funders Group
2
Schweizer Firmen unter den top 11 Firmen weltweit für globale Gesundheit
Quelle: Access to Medicines Index 2024
>xx Mrd. CHF
Wert an Schweizer Produkten die über den Globalen Fond weltweit zum Einsatz kamen
Quelle: Globaler Fond
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wie globale Gesundheit zur Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und
internationalen Vernetzung der Schweiz beiträgt. Ausgewählte Beispiele
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